Immobilienmarkt: Frankreich

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Immobilien Frankreich

Sie suchen Immobilien in Frankreich? Wählen Sie aus dem riesigen Angebot an Häusern und Wohnungen in den begehrtesten Regionen in Frankreich Ihre Wunschimmobilie aus.

Immobilien Bretagne
Ozeanisches Klima
Milde Winter, mäßig warme Sommer und immer mal wieder Regen: Die Bretagne hat ihre eigenen Reize. Interessenten finden eine große Auswahl an Häusern und Wohnungen.
Immobilien Korsika
Gebirge und Meer
Korsika zeichnet sich durch ein typisches Mittelmeerklima aus. Für Immobilienkäufer interessant: Die Insel ist noch nicht für den Massentourismus erschlossen.
Immobilien Paris
Metropole an der Seine
Paris zeichnet sich durch zahlreiche Attraktionen und eine reiche Architektur aus. Immobilienkäufer zahlen aber hohe Preise für Immobilien in der Region.
Immobilien Normandie
Natur und historische Bauten
Viel Natur und historische Bauten kennzeichnen die Normandie. Wer hier eine Residenz sucht, sehnt sich nach Ruhe.
Immobilien Languedoc-Roussillon
Kulturelle Highlights
Wer Immobilien in Frankreich sucht, sollte sich auch in der für seine herrliche Natur und kulturellen Highlights bekannten Region Languedoc-Roussillon umsehen.
Immobilien Côte d’Azur
Strände und Berge
Die schönen Strände, Berge und die vielseitige Natur sind für viele ein Grund, sich in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur für eine Immobilie zu entscheiden.
Immobilien Elsass
Nahe der Grenze
Das landschaftlich reizvolle Elsass grenzt an Deutschland und an die Schweiz. Die Grenznähe ist für Käufer ein Argument für den Immobilienerwerb im Elsass.
Immobilien Aquitanien
Sandstrände und Schlösser
Mildes Klima, Sandstrände am Atlantik, Täler und Schlösser: Aquitanien ist eine vielseitige Region zum Leben.

Provence, Atlantikküste und Côte d'Azur sind in Frankreich Plätze zum Träumen und Entspannen. Ferienimmobilien in Küstennähe sind allerdings sehr teuer. Für den Immobilienkauf in Frankreich sind außerdem variierende Grundbuchregelungen zu beachten. Worauf Sie beim Kauf einer Immobilie in Frankreich achten müssen.

Immobilienkauf Frankreich: Vor allem im Landesinneren gibt es günstige Immobilien, in Küstennähe wird hingegen tiefer in die Tasche gegriffen. Foto: PackShot/fotolia.com

Die Finanzkrise hat ihre Spuren hinterlassen: Wer in Frankreich mit einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus liebäugelt, kann immer noch günstiger kaufen als noch vor zehn Jahren. Inzwischen hat sich der Markt jedoch wieder beruhigt, die Preise steigen sogar zum Teil wieder.

Für EU-Bürger ist ein Immobilienkauf in Frankreich problemlos möglich. Besonders beliebt sind bei deutschen Immobilienkäufern die Provence, die Atlantikküste und die Côte d'Azur. Das Immobilienangebot reicht vom renovierungsbedürftigen Bauernhaus bis hin zur Luxus-Villa. Beim Kauf sollten jedoch regionale Preisunterschiede bedacht werden: Teuer sind meist Objekte in Küstennähe. Im Landesinneren sind hingegen oft preiswerte Schnäppchen zu finden. Eine Besonderheit in Frankreich: Hier gibt es zahlreiche, manchmal durchaus günstige herrschaftliche Anwesen zu kaufen. Wer allerdings solch eine Immobilie erwirbt, muss meist viel für Instandsetzung und Instandhaltung zahlen.

Eine Besonderheit in Frankreich: Hier gibt es zahlreiche, manchmal durchaus preiswerte herrschaftliche Anwesen zu kaufen. Wer allerdings solch eine Immobilie erwirbt, muss meist viel für Instandsetzung und Instandhaltung zahlen.

Verträge: Vorvertrag mit Anzahlung ist üblich

Beim Immobilienkauf in Frankreich ist ein rechtlich bindender Vorvertrag üblich, mit dem häufig auch eine Anzahlung von zehn Prozent vereinbart wird. Der Eigentumswechsel erfolgt mit dem Notarvertrag, anschließend wird ein Eintrag ins Hypothekenregister (Grundbuch) vorgenommen. Abweichend davon sind die Grundbuch-Regelungen im Elsass und in Lothringen: Für einen Eigentumsübergang ist hier bereits ein Grundbucheintrag erforderlich.

Kosten für den Immobilienkauf in Frankreich

Eine einheitlich zu zahlende Grunderwerbsteuer gibt es für Immobilien in Frankreich nicht, diese variiert vielmehr mit der Immobilienart. Je nach Alter des Gebäudes, Größe des Grundstücks und Region beträgt sie drei bis acht Prozent. Außerdem sollten etwa 2 bis 3,5 Prozent Notar- und Registersteuern eingeplant werden. Bei Grundstücken und bei Immobilien, die vor weniger als fünf Jahren fertig gestellt wurden, kommen außerdem rund 20 Prozent Mehrwertsteuer hinzu.

Als laufende Kosten fallen für einen Immobilienkauf in Frankreich außerdem Grund- und Wohnsteuer an, die je nach Gemeinde unterschiedlich hoch sein können. Makler verlangen in der Regel fünf Prozent Provision, dabei gibt es aber Verhandlungsspielraum. Ab einem Verkehrswert von 790.000 Euro muss außerdem Vermögenssteuer gezahlt werden.

Soll die Immobilie vermietet werden, müssen auf die Einnahmen 19 Prozent Steuern gezahlt werden. Der gleiche Betrag wird fällig, wenn beim Wiederverkauf einer Immobilie Gewinn gemacht wird – die sogenannte Wertzuwachssteuer. Steuerfrei wird der Verkauf erst, nachdem die Immobilie 30 Jahre lang dem gleichen Eigentümer gehört.

Allerdings: Wer seine Immobilie nach sechs Jahren oder später verkauft, muss nicht den vollen Steuersatz zahlen. Nach sechs Jahren erhalten Eigentümer vom Fiskus eine Steuerermäßigung von sechs Prozent der zu zahlenden Steuer. In den darauffolgenden Jahren verringert sich die Steuer jeweils um weitere sechs Prozent. Bedeutet: Bei einem Verkauf nach sieben Jahren gibt es eine Steuerermäßigung von zwölf Prozent, nach acht Jahren gibt es 18 Prozent Ermäßigung, und so weiter. Wer mindestens 22 Jahre selbst in einer Immobilie gewohnt hat, ist von der Wertzuwachssteuer ganz befreit. Befreit sind Verkäufer außerdem dann, wenn die Immobilie bis zum Verkauf auch der Erstwohnsitz war.

Seit Anfang 2014 gibt es in Frankreich das sogenannte Loi Alur - ein Mietrecht, das der deutschen Mietpreisbremse entspricht. In bestimmten Ballungsräumen dürfen Mieten nicht mehr frei festgelegt werden, sondern orientieren sich an einem Mietspiegel.

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Stand: Juli 2015